Ashwagandha: Stress, Kraft, Geist und sexuelle Fähigkeit

Published : 06.11.2017 12:02:31
Categories : Gesundheit , Nahrungsergänzungsmittel

Ashwagandha ist seit 2500 Jahren in Ajurvedischer Medizin als Mittel gegen Zuständen der Erschöpfung angewendet. Sie verstärkt die vitalen Kräfte sowie auch Widerstandfähigkeit des Organismus. Sie wirkt wie ein Adaptogen und unterstützt die Immunkräfte. Traditionell wird Ahswagandha als Mittel gegen Gelenkentzündungen, Asthma, Bronchieentzündungen, Tumoren, Hefepilze, Rheumatismus, Zuckerkrankheit und Albinismus verwendet. Überdies verbessert sie die kognitiven Funktionen, senkt Fieber, mildert die Entzündungszustände, Übelkeit und Stress. Sie zeigt auch die beruhigende Wirkung, Antitumorwirkung, senkt den Blutdruck, wirkt krampfstillend, schmerz- und entzündungshemmend.

Ihre Wirkung wurde durch viele Untersuchungen bestätigt.

Fruchtbarkeit

Ashwagandha wirkt sehr gut auf die Fruchtbarkeit sowohl der Frauen als auch der Männer.

Der häufigste Grund für Unfruchtbarkeit ist die geringe Anzahl von Spermien. In Doppelblindstudie, an der 46 Männer mit diagnostizierter Unfruchtbarkeit beteiligt wurden, behandelte man sie entweder mit Placebo oder täglich 3 Monate lang mit 225mg Extrakts aus Ashwagandhawurzel. Ashwagandha wurde auf 5% der Withanolide standardisiert. Die Ergebnisse der Untersuchung veranschaulichten, dass die Spermienkonzentration um 167% und in der Placebogruppe um 29%; die Beweglichkeit der Spermien um 57% und in der Placebogruppe um 8%; die Spermienanzahl um 53% und in der Placebogruppe um 20% gestiegen ist. In der Gruppe der Männer, die Ashwagandha eingenommen hat, ist der Testosteronspiegel um 17% und in der Placebogruppe um 4% gestiegen. Auch Lutropin ist um 34% und in der Placebogruppe um 8% gestiegen (Evid Based Complement Alternat Med 2013;2013:571420).

Eine andere Untersuchung beruhte darauf, dass 180 Männern mit diagnostizierter Unfruchtbarkeit 5g Aswagandha täglich 3 Monate lang eingenommen haben. Die Untersuchungsergebnisse bewiesen die Verbesserung der Parameter wie Konzentration und Beweglichkeit der Spermien und Reparatur der Beschädigungen, die durch freie Radikale hervorgerufen wurden. Überdies notierte man die Erhöhung des Testosteron- und Lutropinspiegels sowie auch das Sinken des follikelstimulierenden Hormons und Prolaktins. Man bewies, dass die Schwankungen der Hormone positiv die Fruchtbarkeit beeinflussen. Die Autoren der Untersuchungen geben an, dass Ashwgandha „als eine Alternative für Therapie der Behandlung der Unfruchtbarkeit bei Männern“ sein kann (J Ethnopharmacol 2013;149:208-214).

Dritte Untersuchung mit Teilnahme der Männer mit diagnostizierter Unfruchtbarkeit, denen Ashwagandha in Pulver in Tagesdosis 5g verabreicht wurde, zeigte die gröβere Spermienbeweglichkeit und ihre gröβere Anzahl. Überdies notierte man die Erhöhung des Testosteron- und Lutropinspiegels sowie auch das Sinken des follikelstimulierenden Hormons und Prolaktins. Aswagandha normalisierte den Spiegel der Antioxidantien in Spermien (Fertil Steril 2010;94:3).

In Untersuchung mit Teilnahme an Frauen, die an sexuelle Störungen leiden, wurden sie mit Placebo oder Ashwagandhawurzelextrakt, der auf wenigstens 5% der Withanolide standarisiert wurde, in Tagesdosis 300 mg täglich 8 Wochen lang, verabreicht. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen, dass sich die sexuellen Funktionen (nach FSFI Skala) bei Frauen, die Ashwagandha eingenommen haben, verbesserten.

In Placebo Gruppe erhöhte sich die Bewertung in FSFI Skala von 13,7 auf 20,06 Punkte und in der Gruppe der Frauen, die Aswagandha eingenommen haben, erhöhte sich die Skala von 13,63 auf 23,86 Punkte. FSFI Skala bewertet u.a. Grad der sexuellen Anregung und Befriedigung. In Aswagandha Gruppe verbesserte sich die sexuelle Befriedigung wesentlich im Vergleich zu Placebo Gruppe. Die Ergebnisse bestätigen also, dass die sexuelle Funktionen bei Frauen, die Aswagandha eingenommen haben, sich wesentlich erhöht haben (Biomed Res In 2015;2015:284154).

Ausdauer und Kraft

Ashwagandha unterstützt die Gewichtzunahme, Entwicklung der Muskelkraft und Ausdauertoleranz, sie reduziert auch dabei das Fettgewebe und erhöht die fettlose Körpermasse (J Ayurveda Integr Med 2012;3:111-114).

In Untersuchung mit 57 Männern wurden sie mit Ashwagandhawurzel in Tagesdosis 300 mg zwei Mal täglich 8 Wochen lang verabreicht. In derselben Zeit haben sie auch die Ausdauertraining gemacht. Nach 8 Wochen verbesserten sich wesentlich die Parameter ihrer oberen und unteren Körperteilen. Zusätzlich verbesserte sich auch die Regeration der Muskeln nach Anstrengung und die Muskelbeschädigungen verringerten sich. Die Einnahme von Ashwagandha trug auch zum Verlust der Fettgewebe bei und Testosteronspiegel erhöhte sich.

Stress

Die Untersuchungen beweisen, dass Aswagandha die Beunruhigungen (Acta Nerv Super 1990) verringert. Die Personen mit niedriger Selbsteinschätzung und hohem Stress wurden entweder mit Placebo oder mit Ashwagandha in Tagesdosis 300mg zwei Mal täglich 60 Tage lang behandelt. Der Stressindikator senkte um 44% bei Menschen, die mit Ashwagandha und 5% bei Menschen, die Placebo behandelt wurden. Überdies bemerkte man auch die Senkung des Stresshormons (Cortisol) um 28% in der ersten Gruppe, und um lediglich 8% in der zweiten Gruppe (Indian J Psychol Med 2012;34:255-262).

Zuckerkrankheit und Herzkrankheiten

Die Untersuchungen zeigen, dass Aswagandha den Zucker- und Cholesterinspiegel im Blut reguliert. Sie senkt den LDL und VLDL Cholesterin-, Triglyceriden-, Zuckerspiegel im Blut bei Diabetikern oder bei Personen mit erhöhten Cholesterinwerten (Indian J Exp Biol 2000;38:607- 9). Überdies geben die Forscher an, dass Aswagadha die Endothelfunktionen, Cholesterin-, LDL- HDL-, Triglyceridenspiegel, Marker der Entzündungszuständen verbessert und die Beschädigungen, die durch freie Radikale hervorgerufen wurden, verringert (Int J Ayur Pharma Research 2014;2:22-32).

Degenerative Gelenkerkrankung

Folgende Doppelblindstudie untersuchte, ob Aswagandha die Gelenkentzündung heilt. An Untersuchung haben 60 Personen im Alter von 40-70 Jahren teilgenommen. Die Personen litten seit 6 Monaten an Knieschmerzen und empfunden die Begrenzungen der Beweglichkeit im eher angemessenen Grade. Sie wurden mit 12mg Aswagandha oder Placebo zwei Mal täglich 12 Wochen lang behandelt. Die untersuchten Personen konnten bei Bedarf Paracetamol einnehmen. Aswagandha war auf 10% Withanolide standarisiert. Die Ergebnisse nach WOMAC Skala, die Schmerzen und Steifheit der Gelenke bewerteten, waren viel besser in der Gruppe, die eine höhere Dosis von Aswagandha eingenommen haben als bei denen, die mit Placebo behandelt wurden.

Die früheren Untersuchungen zeigten, dass Ashwagandha in Verbindung mit Weihrauch, Curcumin und Zink noch wirksamer die Behandlung von degenerativen Gelenkerkrankungen beeinflusste (Rheumatology 2001;40:779-93).

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