Berberin senkt den Blutzucker- und Cholesterinspiegel

Published : 15.11.2017 12:34:09
Categories : Gesundheit , Nahrungsergänzungsmittel

Was ist indische Berberitze?

Berberin ist ein Alkaloid pflanzlicher Herkunft, das seit Jahrzehnten in chinesischer Medizin und Ajurweda als Antibiotikum genutzt wurde.

Zur Zeit ist Berberin auch hinsichtlich seinen anderen Eigenschaften, dh. Senkung des Blutzucker– und Lipidspiegels untersucht.

 

1. Empfehlungen:

  • Antibiotika/ antivirale Wirkung
  • Senkung des Blutzuckerspiegels
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Behandlung von Depressionen

2. Untersuchungen:

Antibiotika/ antivirale Wirkung
 

Berberin zeigt eine antibakterielle, einer Mykose vorbeugende und antivirale Wirkung und schützt den Organismus vor Bakterienˡ,², Viren, Pilzenᶾ. Man bewies auch, dass Berberin erfolgreich die Durchfälle, Darmparasiten, Chlamydien- und Ohreninfektionenᶾ heilt.

Berberin heilt die Personen, die mit Kolibakterium, Staphylokokkus aureus - resistent gegenüber Methicillin, infiziert wurden. Die Untersuchungen zu verschiedenen Kolibakteriumstämmen beweisen deutlich, dass Berberin die antibakterielle Wirkung im Falle Kolibakteriumstämme, die gegenüber vielen Medikamenten resistens sind, zeigt 4.

Die Untersuchung aus dem Jahr 2005 beweist, dass Berberin erfolgreich die Ansteckung mit Staphylokokkus aureus 5, das viele Krankheiten und sowie auch Tod verursachen kann, heilt. Die Bakterien sind gegenüber vielen Medikamenten resistent. Die Forscher haben entdeckt, dass Berberin in Tagesdosis von 64 mcg/mL in 99% die Aktivität des Staphylokokkus aureus hemmte. Sie sind auch zu einer Schlussfolgerung gekommen, dass Berberin kann, die Wirksamkeit von Antibiotika, die bei Behandlung der Ansteckung mit Staphylokokkus aureus angewendet werden, wiederherstellen.

Blutzuckerspiegel

Meist untersucht wird Berberin hinsichtlich der Verbesserung der Insulinempfindlichkeit und Verringerung des Blutzuckerspiegels. Die Untersuchung vom März 2012 erforschte den Einfluss von Berberin auf Adipozyte (Fettgewebe) bei Menschen, auch bei den Menschen mit metabolischem Syndrom 6. Die untersuchten Personen wurden 3 Monate lang mit Berberin verabreicht. Am Anfang beutreilten die Wissenschaftler die Resistenz gegen Insulin, Leptin- und Adiponektinspiegel sowie auch Body Mass Index. Alle von den Parametern wurden wieder nach der Supplementierung bewertet. Die Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Berberin-Supplementierung das Body Mass Index die Resistenz gegen Insulin, Leptinspiegel sowie auch Leptinkonzentrationsverhältnis zu Adiponektin verringerte. Die Ergebnisse der obigen Untersuchung bestätigte auch andere Untersuchung vom Juni 2013. Es war eine klinische randomisierte Untersuchung mit kontrollierter Placebo doppelter Blindprobe. An der Untersuchung nahmen 24 Personen mit metabolischem Syndrom teil. Die Personen nahmen 3 Monate lang 3 Mal täglich vor dem Essen 500mg Berberin oder Placebo ein. Vor der Untersuchung notierte man den Glukosen-, Insulin, Triglyceriden- und HDL-Cholesterinspiegel. Nach der Berberin-Supplementierung untersuchte man den Lipidspiegel, die Insulinsekretion sowie auch Insulinempfindlichkeit. Zusätzlich maβen die Forscher den Bauchumfang und Blutdruck. Die Forscher haben bewiesen, dass Berberin-Supplementierung um 36% die Beschwerden des metabolischen Syndroms verringert hat. Überdies haben sie bemerkt, dass Berberin den Bauchumfang bei den untersuchten Frauen, systolischen Blutdruck sowie auch Triglyceriden-Spiegel verringerte. Ähnliche Ergebnisse erreichte man bei den Zuckerkranken. Metaanalyse bewertete 14 Untersuchungen mit Beteiligung von 1068 an Zuckerkrankheit leidenden Personen. Die Wissenschaftler vertrauten sich mit Ergebnissen der Untersuchungen und sind zum Schluss gekommen, dass „Berberin einen guten Einfluss auf Glukosespiegel im Blut bei den an Zuckerkrankheit Typ 2 erkrankten Personen hat und seine Wirksamkeit mit traditionell angewandten oralen Antidiabetikum zu vergleichen ist (…)“. Berberin zeigte auch keine Nebenwirkungen, mit Ausnahme von Magen-Darm-Unwohlsein 7. Berberin senkt den Blutzuckerspiegel und heilt den metabolischen Syndrom. Dies ist aber nicht alles. Pilotstudie mit Teilnahme von 36 an Zuckerkrankheit Typ 2 erkrankten Patienten bewies, dass die dreimonatige Berberin-Einnahme eine ähnliche hypoglykämische Wirkung wie populäres Arzneimittel gegen Diabetes – Metformin hat 9. Zusätzlich notierte man in der Gruppe eine wesentliche Senkung von A1c Hämoglobin, Glukosespiegel im nüchternen Zustand, Glukose- und Triglyzeridenspiegel nach einer Mahlzeit 9. Starke Berberin-Wirkung auf die Zuckerkranken wurde in Metaanalyse von 14 Untersuchungen, an denen insgesamt 1068 Personen teilnahm, bewertet. Die Forscher sind zum Schluss gekommen, dass Berberin ähnliche Wirkung wie Arzneimittel gegen Diabetes d.h. Metformin, Glipizid, Rosiglitazion hat und den LDL-Cholesterin- und Triglyzeridenspiegel senkt. Es wurden auch keine Nebenwirkungen bei Berberin-Einnahme notiert 10.

Cholesterinspiegel

Die Wissenschaftler beschäftigten sich auch mit Fähigkeit des Berberins zur Kontrolle des Cholesterinspiegels und Spiegels der anderen Fetten im Blut. Es erwies sich, dass Berberin hilft, die Aktivität des LDL-Rezeptors zu erhöhen und die Cholesterin-Absorption 11 zu hemmen. Die doppelte Wirkung verursacht, dass Berberin eine gute Lösung für die Personen ist, die den Cholesterinspiegel senken wollen.

In einer anderen Untersuchung wurden 91 Patienten mit einem hohen Cholesterinspiegel (52 Männer und 39 Frauen) mit 1000 mg Berberin täglich oder mit Placebo verabreicht 12. Die Wissenschaftler haben erforscht, dass Berberin den Cholesterinspiegel im Blut um 18%, Triglyzerid-Spiegel um 28%, LDL um 20% senkte. HDL-Spiegel im Blut änderte sich nicht.

Depression

Berberin zeigt auch viel versprechende Ergebnisse in Behandlung von Depression und Angstzuständen. Untersuchungen an Mäusen bewiesen, dass eine einmalige Dosis von Berberin den Noradrenalin-Spiegel um 31%, Serotonin um 47%, Dopamin um 31% erhöhte. Nach 15 Tagen der Supplementierung erhöhte sich wesentlich der Spiegel der Neurotransmitter. Die Forscher sind zum Schluss gekommen, dass Berberin eine ähnliche Wirkung wie Antidepressiva hat.

3. Wie soll Berberin eingenommen werden?

 

Berberin ist ein Mittel mit verbreiteter Verwendung. Die Tagesdosis hängt von den Beschwerden ab:

  • Antibiotikum – 400 mg täglich
  • Zuckerspiegel – 1000-1500 mg täglich in geteilten Dosis
  • Cholesterin – 1000-1500 mg täglich
  • Depression – 500-1500 mg täglich

Quellen:

  1. Sheng WD, et al. East Afr Med J. 1997 May;74(5):283-4.
  2. Rabbani GH, et al. J Infect Dis. 1987 May;155(5):979-84.
  3. [No authors listed.] Altern Med Rev. 2000 Apr;5(2):175-7.
  4. Bandyopadhyay S, et al. Asian Pac J Trop Med. 2013 Apr 13;6(4):315-9.
  5. Yu HH, et al. J Med Food. 2005 Winter;8(4):454-61.
  6. Yang J, et al. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:363845.
  7. Perez-Rubio KG, et al. Metab Syndr Relat Disord. 2013 Jun 28. [Epub ahead of print.]
  8. Dong H, et al. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:591654.
  9. Yin J, et al. Metabolism. 2008 May;57(5):712-7.
  10. Dong H, et al. Evid Based Complement Alternat Med. 2012;2012:591654.
  11. Wang Y, et al. Atherosclerosis. 2010 Mar;209(1):111-

Share this content

Add a comment

 (with http://)

 

Unser Angebot finden Sie auf:

Newsletter

Bekommen Sie bis zu 5% Rabatt für Ihre Einkäufe

Möchten Sie aktuelle Informationen über Sonderangebote und neue Produkte erhalten?
Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie eine Preisminderung.